Stellungnahme zur Petition des Bürgerinitiative "Der Wald bleibt"

Die FDP Fraktion begrüßt das Engagement der Bürger*innen für Ihre Überzeugung zu kämpfen, spricht sich in diesem Fall aber gegen die Petition aus.

Hierzu muss man die langfristige Ziele der FDP Fraktion in Dormagen verstehen:

  • Ansiedlung von Gewerbe zur Stärkung und Erhalt von Arbeitsplätzen; Gewerbesteuer, Erhalt der Infrastrukturen, Stärkung der Wirtschaft. Und zwar dort ansiedeln, wo bereits Gewerbeflächen bestehen.       
  • Erweiterung/Aufforstung und Neuanlage von zusammenhängenden Waldgebieten.
  • ausgewogenen Interessenausgleich von Wohnraum, Gewerbegebiete, Landwirtschaft und Natur- & Naherholung
  • Schutz von Freiräumen (großflächige Freiräume ohne Bebauung), keine neuen Gewerbegebiete "auf der grünen Wiese"

Um diese Ziele zu erreichen müssen verschiedene Interesse abgewogen werden. Generell müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, welche ermöglichen Waldflächen zu schützen und zu erweitern, ohne dabei die Anforderungen an Gewerbe, Wohnen, Infrastruktur, Einzelhandel und Landwirtschaft zu vernachlässigen.

 

Ein/e intakte Infrastruktur/Haushalt der Kommune ermöglicht – finanziell wie auch in der Akzeptanz der Bürger*innen – eine entsprechende Investition in die Aufforstung und Neuanlage von Wald. Bei der Auswahl von Flächen zur Bebauung/Ansiedlung von Gewerbe befinden sich häufig Flächen im Brennpunkt und werden intensiv diskutiert. Hier gilt es die Interessen der gesamten Stadt in Einklang zu bringen. Das Ziel der zusammenhängenden großen Waldflächen und großzügigen Freiflächen vor Augen gilt es dann auch, die Bebauung von bestimmten Flächen zu ermöglichen, sofern man nicht auf die Neuausweisung von Gewerbeflächen grundsätzlich verzichten möchte. Ob ausreichend Gewerbeflächen zur Verfügung stehen ist dabei grundsätzlich ein möglicher Streitpunkt.

 

Die besagte Fläche war entweder als Erweiterungsfläche für einen Friedhof vorgesehen oder liegt in unmittelbarer Nähe dazu und schließt sich direkt an ein existierendes Gewerbegebiet an. Eine Umnutzung zu Gewerbegebiet bietet sich aufgrund dieser Lage an.  Die Fläche muss natürlich ausgeglichen werden – dies bietet Möglichkeiten bestehende Waldgebiete zu vergrößern und dort dauerhaft nachhaltigen Wald zu schaffen.  

 

Wald zu "vernichten" um an anderer Stelle neuen Wald zu schaffen ist sicherlich nicht leicht nachvollziehbar und grundsätzlich eine Entscheidung, die sich auch die FDP Fraktion nicht zu leicht gemacht hat. Wir aber wollen Gewerbe ermöglichen und großflächigen Wald schaffen und gehen daher den Kompromiss ein, diese Fläche entsprechend für Gewerbe auszuweisen. Nur wenn wir konsequent verhindern, dass sich "auf der grünen Wiese" neue Gewerbegebiete ansiedeln, ist das langfristige Ziel großzügiger Grünflächen realisierbar. 

 

Der Argumentation als Nutzung im Sinne eines „Emissionsschutzwald“ können wir nicht folgen. Wir sind überzeugt, dass der Chempark ausreichend Sicherungen vorsieht und diese Waldflächen nicht dazu dienen (oder dienten), die Bevölkerung vor Gefahren, Lärm oder sonstigen Belästigungen zu schützen. 

 

Es ist nachvollziehbar, dass diese Diskussion mit großer Emotionalität geführt wird. Im Moment werden wir aufgrund der o.g. Haltung nachhaltig durch die Initiatoren der Petition z.B. via Email beschimpft. Insbesondere wird uns die Tötung "besonders geschützter Tierarten" sowie die Vernichtung wertvoller Naherholungsflächen vorgeworfen. Wir sind überzeugt, dass eine nachhaltige starke Wirtschaft in Dormagen uns langfristig ermöglicht, mehr Wald zu pflanzen, mehr Wald zu schützen, größere Flächen bereitzustellen und den Wohlstand der Stand Dormagen nachhaltig in den Schutz von Flora und Fauna zu investieren. Dazu gehen wir diesen Kompromiss ein. Zum Vorwurf der "Vernichtung" wertvoller Tierbestände verweisen wir auf die Planungsunterlagen, welche eine solche nicht erkennen lassen.


FDP wählt Karlheinz Meyer zum Bürgermeisterkandidaten

Die FDP Dormagen hat in Vorbereitung zur Kommunalwahl am 13. September 2020 im Hotel-Restaurant Höttche nun ihren Bürgermeisterkandidaten sowie die Kandidaten der Reserveliste gewählt. Die Liberalen sprachen sich dabei dafür aus, mit einem eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl anzutreten und wählten anschließend Karlheinz Meyer einstimmig zu ihrem Kandidaten, der vorab seine wesentlichen Ziele und Themen vorstellte. "Mit Karlheinz Meyer haben wir einen erfahrenen Kommunalpolitiker, der Dormagen sowie seine Einwohnerinnen und Einwohner genau kennt, gewinnen können. Nicht nur durch seine langjährige Erfahrung als Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion bringt er alle Voraussetzungen mit, die für dieses Amt erforderlich sind.", freut sich Dirk Rosellen, Stadtverbandsvorsitzender der FDP Dormagen, über die Wahl. Meyer wurde gleichzeitig auch zum Spitzenkandidaten der Liberalen für die Ratswahl gewählt und führt damit die Reserveliste der FDP an. Dort folgen auf Platz 2 und 3 Gerd Sräga und Torsten Günzel, die neben Meyer aktuell bereits die FDP im Dormagener Stadtrat vertreten.

 

Mit dem stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden Hans-Georg Döring, dem Vorsitzenden der Jungen Liberalen Wayne Powils und der Ansprechpartnerin der Dormagener Liberalen Senioren Monika Degen sowie dem Stadtverbandsvorsitzenden Dirk Rosellen haben die Liberalen die weiteren Kandidaten der Reserveliste auf den Plätzen 4 bis 7 mit großer Mehrheit benannt. Die weiteren Kandidaten sind: Dr. Hugo Obermann, Ingelore Camaiani, Carina Hogrebe, Gunther Hälbich, Szilvia Kovacs, Christiane Schwedesky, Dominik Nalewaja und Michael Koch.

 

"Die FDP in Dormagen ist ein starkes Team, was unsere Reserveliste eindrucksvoll widerspiegelt.", berichtet Hans-Georg Döring, stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender der Dormagener FDP, stolz. "Die Bewerberinnen und Bewerber in den einzelnen Wahlkreisen werden wir aufgrund der noch erforderlichen Anpassungen einiger Wahlkreise durch den Wahlausschuss der Stadt erst später während unseres ordentlichen Parteitags am 23. April 2020 wählen. Aber auch hier werden wir hervorragende Kandidaten präsentieren können.", ergänzt Dirk Rosellen. Insgesamt war beim Parteitag deutlich zu spüren, dass sich die Mitglieder der FDP auf die Kommunalwahl freuen, eine große Geschlossenheit herrscht und die FDP gut vorbereitet in das Wahljahr gestartet ist.


Liberaler Stammtisch am 30. Januar 2020 im Gohrer Landgasthaus

Am 30. Januar 2020 findet ab 19 Uhr der erste Stammtisch der FDP Dormagen in diesem Jahr im Gohrer Landgasthaus, Kirchplatz 7 statt. "Wir freuen uns wieder auf interessante Gespräche in gemütlicher Runde an diesem Abend. Die Themen ergeben sich erfahrungsgemäß von alleine, ob bundes-, landespolistische oder aktuelle Themen aus Dormagen. Neben unseren Mitgliedern ist natürlich jeder, der Interesse hat, mit uns ins Gepräch zu kommen, oder der uns einfach einmal kennenlernen möchte, herzlich eingeladen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Wer jedoch vorab noch weitere Informationen haben möchte, kann sich gerne an mich unter dirk_rosellen@gmx.de wenden.", lädt Dirk Rosellen, Stadtverbandsvorsitzender der FDP Dormagen alle herzlich ein, an diesem Abend vorbeizuschauen.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.