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FDP Dormagen übergibt das „erste Rheinwasser für Garzweiler"

Ein symbolischer Auftakt für ein Jahrhundertprojekt: Bei ihrer Tour zum Tagebau Garzweiler überreichten Vertreter der FDP Dormagen eine Flasche frisches Rheinwasser aus Dormagen-Rheinfeld – direkt von der Baustelle der neuen Transportleitung. Wo heute noch eine gigantische, 200 Meter tiefe Erdgrube klafft, soll ab 2036 Stück für Stück ein 2.200 Hektar großer See entstehen. Welches Mammutprojekt ab 2030 bis zu 18 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch 45 Kilometer lange Rohre vom Rhein in den Tagebau pumpen wird und warum die FDP Dormagen voll hinter dem Vorhaben steht, erfahren Sie im vollständigen Bericht.

Abschied auf Zeit: FDP Dormagen übergibt das „erste Rheinwasser für Garzweiler“


Gleich zu Beginn der „FDP on Tour“ überreichten Dirk Rosellen und Thomas Oltzen, Vorsitzende des FDP-Stadtverbands Dormagen, sowie die Fraktionsvorsitzenden Torsten Günzel und Hans-Georg Döring eine Flasche Rheinwasser, das diese direkt an der Baustelle des künftigen Pumpbauwerks in Dormagen-Rheinfeld geschöpft haben. Ein symbolisches Geschenk an alle, die dieses Jahrhundertprojekt täglich vorantreiben.

Ein Ort, der Dimensionen sprengt

Wer einmal am Rand des Tagebaus Garzweiler steht, versteht sofort, worum es geht: rund 85 km² Fläche, bis zu 250 Meter tief und somit kaum zu fassen. Und doch ist das Ende absehbar: Nach dem Kohleausstieg soll hier ein künstlicher See mit 2.200 Hektar Wasserfläche und 165 Metern Tiefe entstehen. Die Befüllung beginnt 2036 und dauert rund 40 Jahre. Geplant sind Strandbereiche,
Sportboothäfen und ein Rundweg. Die Internationale Gartenausstellung 2037 setzt den ersten Meilenstein. Das Rheinwasser dafür kommt aus Dormagen: Seit März 2026 baut RWE Power die rund 45 km lange Rheinwassertransportleitung vom Entnahmebauwerk in Dormagen-Rheinfeld bis zu den Tagebauen Garzweiler und Hambach. Drei Rohre mit je 2,20 Meter Durchmesser, bis zu 18 m³ Wasser pro Sekunde, die Inbetriebnahme geplant für 2030.

Klar positioniert, gemeinsam stark

Für die FDP Dormagen ist die Haltung eindeutig: „Wir unterstützen die Rheinwassertransportleitung ausdrücklich. Stadtverband und Ratsfraktion sprechen mit einer Stimme. Wer Verantwortung trägt, muss sich ein eigenes Bild machen und genau das haben wir heute mit unserem Ausflug FDP-Dormagen on Tour getan, bei der uns knapp 40 Mitglieder, aber auch Bürger begleitet haben“, berichten die vier Vorsitzenden vom aktuellen Besuch des Tagebaus.